COPD ist eine Erkrankung der Lungen, bei der die Lunge einen Teil ihrer Elastizität verloren hat. Die Lungenfunktion ist daher gestört: Vor allem das Ausatmen macht den COPD-Patienten Probleme.

Merkmale der COPD-Erkrankung:

  • Die Beschwerden gelten als irreversibel.
  • Medikamente nehmen keinen oder minimalen Einfluss auf die Lungenfunktionsstörung.
  • Zum größten Teil sind (Ex-)Raucher von dieser Krankheit betroffen.
  • Die Patienten haben eine eingeschränkte Ausdauer; die Möglichkeiten, Fahrrad zu fahren und zu gehen sind oft (sehr) eingeschränkt.
  • Manche Patienten brauchen einen Zusatz an Sauerstoff.


Die herkömmliche Reha:
Neben einer medikamentösen Therapie wird Atemgymnastik verordnet. In modernen Vorgehensweisen wird zusätzlich auch die Ausdauer trainiert. Verglichen mit gesunden Menschen kann die Ausdauer selbstverständlich bei COPD-Patienten nur ansatzweise beansprucht werden.

COPD-Training:

Neue Gesichtspunkte der Trainingswissenschaften betonen die Bedeutung eines intensiven Krafttrainings. Überraschend ist die gute Verträglichkeit dieses intensiven Muskeltrainings nach einer Eingewöhnungsphase. COPD-Patienten können sich bei diesem Training nach der Eingewöhnungsphase genauso ausgiebig belasten wie gesunde Menschen! Dies ist eine mögliche Erklärung für die guten Erfolge, die man mit dem Training erzielt.

Das Training hilft den Patienten sich aus der Inaktivitätsfalle zu befreien. Mittels dieses speziellen, intensiven Krafttrainings, zusätzlich zu der herkömmlichen Rehabilitation, erzielt die COPD-Training so gute Erfolge.